Im ersten Teil der Geschichte des Laptops ging es von den futuristischen Konzepten in den frühen 70er Jahren bis zum ersten tragbaren Computer Anfang der 80er Jahre. Im zweiten Teil geht es nun um die Entwicklung kommerziell erfolgreicher Modelle, da bisherige Geräte damals eher als technische Spielereien und Experimente anzusehen waren.

1991 – PowerBook 100

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Powerbook 100
Bild von Danamania via Wikimedia Commons (CC)

Jahrelang waren tragbare Computer entweder riesige klobige Kisten oder sündhaft teuer und somit für normale Anwender unerschwinglich. Das änderte sich schlagartig als Apple im Jahre 1991 seinen PowerBook 100 auf der Computermesse COMDEX in Las Vegas vorstellt. Mit einem Preis von nur knapp über 2000 USD und einem ansprechenden schlanken Design wurde das Notebook ein riesen Erfolg. Vor allem die Handauflagefläche und der darin integrierte Trackball revolutionierten und vereinfachten die Bedienung und prägten damit sämtliche nachfolgenden Geräte aller Hersteller. Unter der Haube steckte damals ein 16 MHz Motorola 68000 Prozessor und je nach Ausstattungsmodell 2 MB bis 8 MB Arbeitsspeicher. Das monochrome LCD-Display ermöglichte eine Bildschirmauflösung von 640 × 400 Pixeln.

 

 

1992 – ThinkPad

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THinkPad345C
Bild von Ypy31 via Wikimedia Commons (PD)

Im Jahre 1992 griff IBM das Design des Apple PowerBook auf und startete mit seiner ThinkPad Serie, die sich bis heute nicht großartig im Design geändert hat und so zu einem Markenzeichen der gesamten Modellreihe geworden ist. Besonderes Design- und gleichzeitig Bedienelement ist das zwischen der Tasten platzierte rote Trackpoint, eine Art kleiner Joystick, mit dem sich der Mauscursor bedienen lässt. Die IBM ThinkPad Notebooks werden bis heute mit stets aktueller Hardware ausgestattet und vertrieben.

 

 

1999 – iBook G3

Der nächste große Wurf gelang Apple im Jahre 1999 als Steve Jobs auf der Macworld Conference & Expo den iBook G3 vorstellte. Das Gerät war als preisgünstiges Gerät für Studenten und Privatanwender konzipiert und bot ein flippiges ausgefallenes Design in grellen Farben. Das ursprüngliche Modell hatte einen 12.1 Zoll TFT Monitor, einen PowerPC G3 Prozessor mit 300 MHz sowie 32 MB RAM zu bieten. Die passende Grafik lieferte eine ATI Rage Mobility AGP 2x und für ausreichend Speicherplatz sorgte eine 3,2 GB Festplatte. Zusätzlich waren ein integriertes CD-ROM und sämtliche relevanten Schnittstellen wie USB, WLAN und Ethernet vorhanden. Bei späteren Generationen des iBooks kehrte Apple zu weniger auffälligen Gehäuse Designs zurück, bis die Modellreihe letztendlich mit der Einführung der MacBooks im Jahre 2006 komplett eingestellt wurde.

 

 

 

 

Somit haben wir den zweiten Teil der Geschichte des Laptops im Laufe der 90er Jahre abgeschlossen. Eine wichtige Entwicklungsphase, in der sich die Geräte von technischen Exoten für Experten zum Alltagsgegenstand für private Anwender entwickelten. Finden Sie weitere interessante Artikel rund um Laptops, Notebooks und deren Kühlung hier im Ratgeber des Notebook Kühler Test Infoportals.

 

Die Geschichte des Laptops – Teil 2
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